Journalistenschredder

Da im Google-Cache unterdessen nicht mehr alle Einträge zu finden sind, erlaube ich mir, das was Mitte Februar auf metablog.ch zu lesen war, hier zu veröffentlichen…

Swiss Metablog

Ihr geht doch mit allen ins Bett, die euch eine Story verschaffen. -Anonymer Kommentar

freeinternet.ch: sunrise gibt Versteckspiel auf

Ein Quickie-Post zwischen zwei PHP-Zeilen:tou.ch war wieder schneller als alle anderen!Nach den vielen Pannen war es nur eine Frage der Zeit, jetzt hat sunrise endlich aufgegeben:Jetzt bleibt nur noch die Frage, wer diesen freeinternet.ch-Spammern unsere E-Mail Adressen verkauft hat. Sachdienliche Hinweise einfach publizieren :-).Tags: | |

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freeinterent.ch -> publisuisse.ch -> sunrise.ch

Update 12.02.2008, 11:15Gerade eben gab’s eine Fehlermeldung… und jetzt sind die kompromittierenden sunrise-freeinternet.ch Videos plötzlich weg! Weder mit der Suche noch über die unten aufgeführten Direktlinks kann man noch auf sie zugreifen. Das ist dieselbe sinnlose Übung wie vor wenigen Tagen die Veränderung des XING-Profils, nachdem die Zusammenhänge bereits bekannt waren. Irgendwie sind da IMHO völlige Anfänger am Werk.Ich habe die von einem “heute”-Leser aufgespürten Videos jetzt mit eigenen Augen gesehen:Und ihr könnt die Videos auch sehen (Realplayer Plugin notwendig, glaub ich), mitsamt der verräterischen Angaben dazu: sunrise Spots auf Publigroup.Hier Direktlinks zu drei Videos:

Übrigens, hat es jemand geschafft, die Filme runterzuholen? Nur so als Beweismittel? Das Youtube-Videos mit den nackten Männern haben sie nämlich bereits gelöscht, wollten der Polizei wohl keine Beweise für bezahlten Exhibitionismus in die Hände spielen.

Tja. Also ich hätte diese vermurkste Kampagne schon am 8. Februar abgeblasen. Aber allerallerspätestens jetzt; man will sich als Kampagnenleiter doch nicht zum Gespött der Öffentlichkeit machen indem man weiterhin so tut als ob. Aber wie schon früher erwähnt: Die Kampagne war so teuer, da muss man sie jetzt einfach durchziehen, ohne Rücksicht auf den Imageschaden weil man seine Kunden bespammt und über Wochen hinweg vorsätzlich belügt mit solchen betrügerischen “huch-wir-sind-eine-spontane-Bewegung!”-Aktionen.

Ganz abgesehen vom rausgeworfenen Geld.

Aber vermutlich sind selbst allfällige Anwaltskosten einfach ein Teil des Werbebudgets. Und wer zahlt dafür? Natürlich wieder die dummen Kunden, denen man ein “gratis” Internet versprochen hat, natürlich. Also ihr. Wohl bekomm’s.

Nachtrag:Alle Beiträge zum Thema schön aufgelistet:

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<!– publisuisse.ch -> sunrise.ch” trackback:ping=”http://metablog.ch/archives/2008/02/11/freeinterentch-publisuissech-sunrisech/trackback/” /> –>

freeinternet.ch: tou.ch weiss mehr als ich

Sunrise steckt hinter freeinternet.ch – Werbespots mit Sunrise angeschrieben.Gratuliere :-).Nachtrag:Alle Beiträge zum Thema schön aufgelistet:

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freeinternet.ch: Was kostet ein Flash-Banner beim “Blick”?

Aus normalerweise gut unterrichteten Kreisen wurde uns folgender Screenshot zugespielt:Ausserdem sollen Plakatierer dieses Plakat in der Stadt wild aufgehängt haben – hach wie alternativ! Die Behörden und die APG wird’s freuen.Die Angaben beim “Blick” über Werbeformen & Platzierungen sagen mir als Laie natürlich nicht viel, aber dank Wikipedia: Tausend-Kontakt-Preis bin ich immerhin so schlau geworden, dass da ein hübsches Sümmchen zusammenkommen dürfte. Eine Anfrage an den “Blick” zu Preis und Auftraggeber ist raus, wird aber wohl kaum übers Wochenende bearbeitet. Jedenfalls dürfte dem hinterletzten Hinterbänkler (Hinterbänklerinnen sind immer mitgemeint) jetzt klar sein, dass das nicht ein Zusammenschluss von Bürgern ist, die für “das Recht auf kostenloses Internet für jeden Menschen” kämpft. Sondern dass hier eine Firma richtig viel Geld in eine Werbekampagne steckt.Interessant ist natürlich, dass der “Blick” auch Medienpartnerschaften und Publireportagen anbietet. Je nachdem, wie tief freeinternet.ch in die Tasche greifen will, dürften wir also bald in den Ringier-Medien mit mehr oder weniger lügenhaften Beiträgen über diese “spontane” Bewegung beglückt werden. Bis es soweit ist, dürfen wir Berner uns über eine sicher super spontane Aktion der “Bewegung” am Samstag in Bern freuen. Ob junge Models oder nackte Männer: Sachdienliche Fotos bitte auf flickr hochladen mit dem Tag “astroturfing” :-).Dass man hübsche junge Frauen bei jeder Model-Agentur buchen kann, ist mir schon klar. Aber wo bucht man maskentragende nackten Männer? In der Schauspielschule?Und wenn die verantwortlichen Agenturen und Firmen, die diese bescheuerte Kampagne zu verantworten haben, weiterhin so tun, als handle es sich um eine “Bewegung” normaler Bürger, dann bezeichne ich sie hier und jetzt als Lügner und Betrüger. Eat that, motherfucker!Jetzt ist natürlich interessant, wie ungeschickt die Situation weiterhin gehandhabt wird. Bisher hat sich der Kampagnenleiter jedenfalls nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Spuren nicht verwischt, kein Konzept für den Fall der frühzeitigen Enttarnung… stümperhaft. Herausgeschmissenes Geld. Feuert die Agentur.Man wird natürlich hinterher behaupten, all diese peinlichen Pannen und auch die hilflose Reaktion auf Anfragen seien volle Absicht gewesen. Vermutlich wird man sich sogar irgendeinen Preis verleihen. Marketingfuzzis halt.P.S.: Dass Logcut bei dieser Verarschung der Blogosphäre mitspielt und obendrein noch alle Logcut-Blogs zu Mittätern beim Beschiss macht, darüber schreibe ich jetzt nichts. Das spricht für sich selbst.Nachtrag:Alle Beiträge zum Thema schön aufgelistet:

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freeinternet.ch: Die sunrise-Connection

Das gute alte archive.org hat doch tatsächlich von freeinternet.ch einige Seiten aus den Jahren 2001 und 2002 gespeichert: http://web.archive.org/web/*/http://freeinternet.ch/Das sieht ungefähr so aus:

Der folgende Link zeigt auf die entsprechende Seite in archive.org; deaktivert vorher Javascript, sonst werdet ihr nach http:/freeinternet.ch//de/hom/default.asp umgeleitet.http://web.archive.org/web/20010515230036/www.freeinternet.ch/de/Und hier die META-Daten der entsprechenden Seite aus dem Jahr 2001:

<meta name=”description” content=”Neu für alle: gratis Internetzugang plus persönliche Mailbox und ohne jegliche Verpflichtung. sunrise ist das neue schweizer Unternehmen für Telekommunikation mit umfassendem Angebot an Daten-, Sprach- und Multimedia-Dienstleistungen”>
<meta name=”keywords” content=”sunrise, sunrise communications, AG, sunrise freesurf, freesurf, freesurf, internet, surfen, telefonieren, telekommunikation, lokaltarif, gratis, gratis, Gratis, billig, billig, Billig, guenstig, günstig, günstig, kostenlos, kostenlos, e-mail, E-Mail-Account, mailbox, Mailservice, Homepage, internetanbieter, internetanbieter, Internetanbieter, internet-service, internetaccess, internet-abo, internetzugang, Internetzugang, Verzeichnis, Suchmaschine, Metasuchmaschine, ISP, provider, News, Einwahlknoten, ISDN, hosting, web-hosting, starterkit, modem, sunrise select, shopping, newtelco, newtelco, telephone, telecommunication, local call rate, cheap, good, internetaccess, directory, search engine, meta search engine, ISP, news, dial-in node, ISDN, hosting, web-hosting, starterkit, modem, shopping, newtelco”>
<meta NAME=”ABSTRACT” CONTENT=”Neu für alle: gratis Internetzugang plus persönliche Mailbox und ohne jegliche Verpflichtung “>
<meta NAME=”page-topic” CONTENT=”sunrise gratis Internetzugang”>
<meta NAME=”page-type” CONTENT=”Internetzugang, Multimedia, Information”>
<meta NAME=”audience” CONTENT=”Alle”>
<meta NAME=”revisit-after” CONTENT=”1 month”>
<meta NAME=”rating” CONTENT=”General”>
<meta NAME=”ROBOTS” CONTENT=”INDEX,FOLLOW”>
<title> go.sunrise.ch: Gratis ins Internet – sunrise freesurf</title>

Und gleich noch ein Screenshot von der Adresse http://www.freeinternet.ch/de/hom/default.asp aus dem Jahr 2002:

Also für mich ist das ein Zufall zuviel. Es kann natürlich sein, dass Sunrise diese Domain vor langer Zeit abgestossen hat und jemand anderes sie gekauft hat. Aber für mich sieht es nach Domain-Recycling aus.

Und jetzt könnte ich mich ohrfeigen, weil ich archive.org nicht schon am Dienstag konsultiert habe. Ich kann mich erinnern, dass es mir kurz durch den Kopf ging -ein Besuch bei archive.org ist eines der Standardverfahren der Internetrecherche- aber vermutlich ist etwas dazwischengekommen und ich habe es vergessen. Naja, lieber spät als nie!

Die pikanten Details (wie lange wird sunrise diesen Sachverhalt abstreiten, wie heissen die Schauspieler auf den Youtube-Videos, welche Agentur hat die Kampagne durchgeführt, welche Rolle spielt dabei Gartmann, ist die ganze Kampagne mit Spam und Täuschung juristisch einwandfrei, und so weiter) warten auch noch auf Aufklärung. Aber dafür ist mir die Zeit zu schade. Mir genügt es zu wissen, bei wem ich mich für den Spam und die Lügen bedanken kann. Astroturfing stinkt!

Es war übrigens Nick Luethi, der diese Sunrise-Connection als erster hergestellt hat. Chapeau Nick!

freeinternet und sunrise habe ich den Beitrag natürlich zugestellt. Von freeinternet gab’s gar keine Antwort. Der Mediensprecher von sunrise schreibt (mit Kopie an presse@freeinternet.ch!) zurück: “Besten Dank für Ihre Anfrage. Nein, wir nehmen hierzu keine Stellung.” Klare Worte :-).

Nick hat übrigens eine schöne Kolumne zum Fall geschrieben: Helfen, die Hintertür zu schliessen.

Nachtrag:Alle Beiträge zum Thema schön aufgelistet:

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freeinternet.ch: Spam und Lügen

Folgender Spam ist kürzlich bei mir und sicherlich vielen anderen Bloggern eingetroffen:

From presse@freeinternet.ch Mon Feb 4 07:08:18 2008
Return-Path: <presse @freeinternet.ch>
Authentication-Results: mta119.mail.re3.yahoo.com from=freeinternet.ch; domainkeys=neutral (no sig)
Received: from 82.195.224.26 (EHLO mail.genotec.ch) (82.195.224.26)
by mta119.mail.re3.yahoo.com with SMTP; Mon, 04 Feb 2008 07:08:48 -0800
Received: from localhost (gwm-web-bsd-003.rfc1918.genotec.ch [192.168.7.103])
by mail.genotec.ch (Postfix) with ESMTP id F3CBE16C6C40;
Mon, 4 Feb 2008 16:08:29 +0100 (CET)
MIME-Version: 1.0
Message-ID: <1703.1202137698@freeinternet.ch>
To: <presse @freeinternet.ch>
Reply-To: presse@freeinternet.ch
Content-Type: text/plain; charset=”utf-8″
Date: Mon, 4 Feb 2008 16:08:18 +0100
Subject: WICHTIG: Medienmitteilung — Flitzer-Video von Demo „Free Internet“
From: presse@freeinternet.ch
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
Content-Length: 874

Liebe Bloggerin,
lieber Blogger

Letzten Samstag haben wir in Zürich eine Flitzer-Demo für unsere Aktion “Free Internet” durchgeführt. Die neusten Videos und Medienmitteilungen zu unserem Aktionstag „kostenloses Internet für alle“ findet ihr unter “Geplante Aktionen” auf unserer Internetseite WWW.FREEINTERNET.CH

Weshalb gehen wir auf die Strasse? Schüler, Studenten und einfache Arbeiter zahlen heute 600 Franken für eine anständige Internetverbindung. Nur, um den Anschluss an die Welt nicht zu verlieren. Die Bibliotheken dagegen sind fast gratis. Das kann nicht sein – wir kämpfen für das Recht auf kostenloses Internet für jeden Menschen.

Danke für die Aufmerksamkeit!
———————————————-
Weitere Informationen:
WWW.FREEINTERNET.CH

Man muss kein investigativer Blogger sein, um aufgrund des Domainnamens folgende Zusammenhänge herzustellen:

freeinternet.chXINGflightronic.comeclipsnet.ch

Alles klar? Name und Wohnadresse des freeinternet.ch-Besitzers stimmen mit Name und Wohnadresse des eclipsnet.ch-Besitzers überein. Und eclipsnet.ch gehört derselben Person, die flightronic.com registriert hat. Und diese Person ist gemäss XING-Profil ein Mitarbeiter der futurecom.

Kurz und gut: freeinternet.ch ist also auf einen Mitarbeiter der futurecom registriert.

Jetzt kann es natürlich sein, dass der Spammer diese Domain privat betreibt. Dann wäre er ein ziemlich fleissiger Mensch:

  • Eine relativ umfangreiche Website designen und programmieren
  • Eine Flash-Applikation designen und schreiben
  • Ein Forum installieren betreiben
  • “Aktionen” organisieren
  • Auf Tillate Partyfotos publizieren
  • Newsletters schreiben
  • Youtube-Filme produzieren
  • T-Shirts bedrucken und verteilen
  • Bannerwerbung bei Logcut schalten
  • E-Mail Adressen von möglichst vielen Schweizer Bloggern zusammensuchen
  • Werbegrafiken designen
  • Das Ganze auf Italienisch und Französisch übersetzen
  • etc…

Fleissig wie eine Biene muss man sein, um das alles so hinzukriegen. Und ziemlich viel Geld ausgeben.

Jetzt kann das natürlich schon so sein: Vielleicht ist der private freeinternet.ch-Besitzer einfach ein Multitalent mit viel Zeit und macht das alles ganz alleine, einfach aus Überzeugung, weil er ganz ernsthaft davon überzeugt ist, dass Gratis-Internet ein Menschenrecht ist. Kann schon sein.

Es kann aber auch sein, dass er die Domain im Auftrag seines Arbeitgebers, der futurecom, registriert hat. Diese Firma ist, wie es der Zufall so will, u.a. auf “dialogorientierte Kampagnen” spezialisiert:

SELBSTPORTRÄT
Futurecom AG konzipiert und realisiert integrierte Marketing- und IT-Grossprojekte, Corporate Websites, dialogorientierte Kampagnen sowie CRM-Lösungen für nationale und internationale Kunden im B2B-/B2C-Sektor.


Ein merkwürdiger Zusammenhang, nicht wahr? Ich kann natürlich auch falsch liegen mit meinem Verdacht; darüber werden die nächsten Stunden wohl Auskunft geben.

[EDIT 06.02.2008, 19:00: Gemäss Auskunft von futurecom (danke Nick fürs anrufen) arbeitet der freeinternet.ch-Besitzer nicht mehr bei ihnen und sie haben nichts mit der Kampagne zu tun. Also muss eine andere Firma den Auftrag ausgeführt haben.]

Wenn ich aber nicht falsch liege, wenn also tatsächlich eine kommerzielle Firma -ob futurecom oder jemand anderes- diese Website erstellt hat und den SPAM verschickt hat, dann ist das nicht mehr die lästige, aber harmlose Spinnerei eines Einzelnen. Sondern eine umfangreiche kommerzielle Werbekampagne, die sich äusserst dubioser Mittel bedient.

Denn Spam ist illegal. Da sind sich sowohl Fernmelde- als auch das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb einig. Und es geht nicht nur um Spam, sondern auch um (formulieren wir’s mal so:) Verarschung.

Dass die Domain auf eine Privatperson registriert wurde, sollte verschleiern, wer der wahre Besitzer ist. Damit wird der Besucher getäuscht; er wird im Glauben gelassen, es handle sich um eine private Website, während es in Tat und Wahrheit ein kommerzieller Werbeauftritt ist.

Nirgendwo auf freeinternet.ch wird man aber über diesen Sachverhalt aufgeklärt: Nirgendwo gibt es ein Impressum oder einen Vermerk, wer diese Site betreibt. Nirgendwo steht, wer der Auftraggeber ist. Auch das dürfte ein Verstoss gegen das UWG sein.

Und kommt mir jetzt nicht mit “Guerilla” oder “Viral” oder gar “Social” Marketing. Nein, liebe Leute, das ist weder Guerilla- noch Virales und schon gar nicht Social Marketing, sondern ganz einfach Spam. Lug und Betrug. Aber wir Blogger (oder zumindest ich) wollen nicht von irgendwelchen hach-wir-sind-so-innovativ Werbefuzzis angespammt und verarscht werden.

Und welche Firma ist verantwortungslos genug, solche illegalen Machenschaften in Auftrag zu geben? Welche Firma lässt ihre Kunden mit Spam belästigen und dann auch noch auf einer von A bis Z gefaketen Website belügen? Naja, das werden wir wohl bald genug erfahren. Ich verwette jedenfalls meinen Hut, dass diese angebliche “Bewegung” ein Beschiss ist.

Übrigens I: Complaint wegen Spam ist an Genotec raus (und Genotec hat sogar geantwortet). freeinternet.ch ist auch angemailt, hat aber bis jetzt keine Stellungnahme abgegeben. Mal schauen, wie’s weitergeht.

Übrigens II: Bereits beginnt die Verwischung der Spuren. Der Domain-Betreiber hat zwar nicht geantwortet, aber aus dem XING-Profil sein Foto gelöscht. Und plötzlich ist er nicht mehr Angestellter der futurecom, sondern neuerdings “Freiberufler”.
Oder er hat tatsächlich vergessen, sein Profil zu aktualisieren (geht mir häufig so) und futurecom ist völlig unbeteiligt.
Oder es soll nur dieser Eindruck erweckt werden. Wer die schönste Verschwörungstheorie findet, gewinnt ein Internet ;-).

06.02.2007, 20:55 Übrigens III:
Direkt will offenbar niemand mit mir reden, aber jetzt hat, wieder über Umwege, eine zweite Quelle bestätigt, dass futurecom nicht an der Sache beteiligt ist und der Betreffende auch nicht mehr bei der Firma arbeitet (ja, ich schreibe hier extra keine Namen hin). freeinternet.ch selbst hält sich weiterhin bedeckt und verweigert die Kommunikation; stattdessen werden Youtube-Videos publiziert und das Forum mit (Fake?)-Beiträgen gefüttert.

Vielleicht sollte ich einfach der Aufforderung der KOBIK (Koordinationsstelle für die Bekämpfung der Internet-Kriminalität) Folge leisten und freeinternet.ch wegen Spam verklagen. Das BAKOM hat da eine nette Sammlung von Gesetzestexten parat: Rechtstexte Spamverbot.

Nachtrag:Alle Beiträge zum Thema schön aufgelistet:

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