Es gibt ja neuerdings Journalisten, die sich in Journi-Twitterlisten eintragen, um… (ja was eigentlich genau?) von anderen Journalisten gefunden zu werden.
Via Twittersuche habe ich mir ein paar Journalisten der Basler Zeitung rausgesucht (@daenischindler @davidthommen @A_Cassidy @prazeller @thluethi) und ihnen eine simple Frage gestellt:
Wie ist es eigentlich so für ein rechtskonservatives SVP-Blatt zu schreiben? #BaZ #BloZ
Kein Antwort.
Fazit: Journalisten stellen gerne Fragen, sind aber eher bockig, wenn es darum geht, selbst welche zu beantworten.
Nun ist ja allgemein bekannt, dass ich sowohl ein glühender Anhänger jener Partei als auch jener neuen regionalen Sonntagszeitung bin. Trotzdem: Weit her scheint es mir mit dem Meinungspluralismus (entgegen den Beteuerungen des Chefredaktors) und der Meinungsfreiheit bei der BaZ nicht mehr zu sein.
Insofern: #Unfollow

Lieber ugugu,
ein technischer Hinweis: Mit einem geschützten Twitter-Account kannst du die BaZ-Menschen so oft nach ihrer Gesinnung fragen, wie du möchtest. Wenn sie dir nicht folgen, werden sie die Frage nie sehen.
Liebe Grüsse,
Philipp Loser
Good point. Insofern, als mir nicht alle obgenannten Accounts folgen, und ich meine Tweets je nach Lust und Laune “protecte” und “unprotecte”. Ist aber jetzt für die nächsten zwei Tage auf ungeschützt gestellt.