Monatsarchiv: Oktober 2011

$VP in den Abgrund rödeln

Nehme ab sofort Wetten entgegen: Wieviele Prozentpunkte büsst die Schweizer Viehadel und Plakatpartei am Sonntag ein? (Gönne mir auf jedes Zehntelprozent ein Glas vergorenen Traubensaft. Geht die Chose wider Erwarten in die andere Richtung, werde ich wohl auf härteres Zeug umsteigen…)

Shocking Zottel

Wusst ich nicht: Offenbar kann man gewisse Ziegen anschreien und sie verfallen in Schockstarre. (Ansprayen funktioniert möglicherweise auch.) Endlich leuchtet mir die tiefere Symbolik des SVP-Parteimaskottchens ein. Was es sonst noch zum Medienhype um Zottel zu sagen gibt: Huuuuuuuuuääääääääärks!

PS: Don’t be the goat, get out and vote.

Weihnachtsindikator

Nach der Parteipropagandaflut ist vor der Bettelbrieflawine.

#Occupymania

Unterstütze ja grundsätzlich alles was bürgerliche Politiker (und Journalisten) im Wahlendspurt zu rhetorischen Eiertänzen herausfordert…

(other)

Der Kindergarten um das Fög-Jahrbuch «Qualität der Medien», der irgendwo hier begann und hier oder  hier weiter geht, geht heute in eine neue Runde.

Immerhin wissen wir jetzt, was die Leute auf Google suchen, um nach Tagistan zu gelangen: Tagesanzeiger.ch, Tagi, usw. usf. Nur ein Geheimnis will Newsnetz-Wälty nicht lüften: Was verbirgt sich hinter (other)?

Ich würde vermuten, ein Suchbegriff weit unter der Gürtellinie. Vielleicht aber auch einfach Fuck you Tagi?

Ein Gratistipp übrigens, wie man die Qualität von Tagesanzeiger.ch schlagartig, sagen wir mal, verdoppeln könnte, hatte gestern Herr Kohlenklau.

Porn und Zeitung

Hatte ich auch noch nie als Leseempfehlung verbloggt. Shame on me! Mit Smartvote-Upgrade noch smarter. (Man verzeihe den reisserischen Titel, der im übrigen nichts zur Sache tut. Aufmerksamkeit ist eine knappe Ressource und etwas Anschub kann die Kiste hier nach längerer Blogabstinenz auch ertragen.)

Jetzt ist genug


via Neue Dringlichkeit. Noch finsterer? Bittesehr.

Nichtleserbriefe

Beat Jans (SP/BS) beklagt sich bei Moritz Suter über den sonorigen Chefredaktor Provinzpropagandaminister. Mit was? Mit Recht.

Moskau einfach

Beim «Tagi» läuft wohl grad sowas wie ein interner Wettbewerb um die reaktionärste Schlagzeile der Saison. Zufällig hab ich gestern ein Interview mit einem dieser gfürchigen «Kommunisten» gelesen – und dabei mindestens fünfmal stark zustimmend genickt. Vor allem aber bei diesem Satz:

«Ein Teil der Schwäche der Linken kommt daher, dass man den Gegner als übermächtig empfindet, sich selber aber als strukturelle Minderheit begreift und damit verinnerlicht, dass man aufs Dach bekommt. Dieser Minderheitendiskurs stinkt mir gewaltig. Letztlich ist entscheidend, dass du politische Themen anreissen kannst, mit denen du die Hegemonie der Blocher-Partei über den proletarischen Teil ihrer Wählerschaft punktuell brechen kannst. Das haben wir von der AL mit unseren Initiativen zur Einbürgerung und zur Pauschalbesteuerung gemacht. Sich ducken vor dem Gegner, alles schon im Vorfeld verloren geben: dagegen habe ich immer gekämpft. Natürlich sind wir in einer Minderheit. Aber wenn man Politik macht, muss man ja den Willen haben, in bestimmten Fragen zu einer Mehrheit zu werden.»

Wäre ich in Zürich wahlberechtigt, hätten es wohl einige AL-Kandidatinnen unter 50 auf meine Liste geschafft, so aber hab ich mir eine grünrotkommunardische Piratenliste zusammenpanachiert. Aus Gründen.

Und dann noch ein Video vom Bundesplatz:

Ausserdem: Zwei Wahltipps aus meiner Blogroll, die  ich bedenkenlos und ohne Vorbehalt auf jedes Zürcher Wahlticket empfehle:

Ein atheistischer Pirat und ein grüner Atheist.

Geht wählen. Danke.