Massenverdankschreibung

Ich bin ernsthaft begeistert (das will was heissen) und sage schlicht und einfach: Danke, Danke, Danke, Danke, Danke, Danke!

Danke  an den Blogger, der mich via Twitter auf die Idee gehievt hat, SVP-Plakate in einem eigenen Blog zu verhunztexten.

Danke an die Bloggerin, die mit ihrem Plakat so etwas wie die Initialzündung geliefert hat. (Danke ebenfalls an die gute Seele, welche unterdessen das Merchandising für ebenjenes Sujet organisiert.)

Danke an die fastilliarden Blogger, Facebooker, Googlepluser, Twitterer, Tumblr etc. fürs Liken, Plusen, Retweeten und Hypen ganz allgemein.

Danke an den Tagi, die GröBaZ und alle Newsnetz-Filialen weltweit für die profunde Recherche und den massentauglichen Hintergrundartikel.

Und noch ein Satz an alle Bedenkenträger, welche das Verhunztexten von SVP-Propaganda  als eher grenzwertig erachten: Da ich die SVP-Plakate ohnehin nicht mehr aus meinem Kopf kriege, ist es mir lieber, beim Betrachten derselben an all die kreativeren Versionen  denken zu dürfen.

Ab und zu ertappe ich mich beim Betrachten der Originalversion mit einem  Lächeln. Mein ganz persönliches Kopfkino für unterwegs und mein stiller Triumpf über den SVP-Wahn quasi. Vor allem dafür ein ganz, ganz grosses Dankeschön an alle PlakatgestalterInnen! Danke.

3 Antworten zu Massenverdankschreibung

  1. ich finde die aktion auch super, aber ich möchte ein wenig zu bedenken geben, dass sie ebenfalls (wie die svp) nur auf konfrontation (und somit mobilisation) und weniger auf konses aus ist. ein kleiner text zu debatten und empathie. – https://plus.google.com/118375907324387943129/posts/b4qSWGF3jMQ

  2. wenn diese kleine aktion tatsächlich jemanden mobilisiert an den kommenden wahlen teilzunehmen, und irgendwas ausser die $VP zu wählen, wäre damit schon mehr erreicht, als ich mir je erträumen hätte lassen. konsens? von mir aus. dann müsste man sich aber zuerst auf gemeinsame spielregeln einigen können. kompromisse entstehen ja nicht im luftleeren raum. solange die milliardärspartei mit fremdenfeindlichen und/oder menschenverachtenden plakaten das land zukleistert, fehlt für mich langsam aber sicher etwas die gemeinsame basis auf der man einen zivilisierten, demokratischen dialog aufbauen könnte.

  3. ich verstehe deine position natürlich. und die mobilisation des eigenen lagers ist politisch sehr hilfreich. aber genau das macht die svp seit jahren. sie mobilisiert leute mit dem gleichen gedankengut auf der emotionalen, also vorallem der angst-schiene. das ist trivial. vielleicht ist politik trivial. aber schade, wenns so wäre.

    “fehlt für mich langsam aber sicher etwas die gemeinsame basis auf der man einen zivilisierten, demokratischen dialog aufbauen könnte.” – das gleiche argument kann nun die gegenseite ebenfalls verwenden. “wer unsere plakate zerstört, der ist gegen die redefreiheit und mit solchen leuten ist unsere geduld am ende. kein dialog … ” – die frage wäre dann wer hat angefangen, und da bin ich mir sicher, haben beide lager eine andere meinung. (kindergarten)

    aus meiner sicht müsste das ziel der linken sein. der svp den wind aus den segeln zu nehmen. das heisst konkret, den leuten die angst nehmen. wie aber kann man das machen? – (www.popsci.com ist zum beispiel eine quelle die mich jedesmal umhaut und nach eine “konsultation” immer ein riesige portion optimismus zurück lässt.)

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