Eidgenössische Volksinitiative

«Gegen Massenverblödung»


Mit der Volksinitiative gegen Massenverblödung können wir wieder selber bestimmen, wer in unserem Land verblödet und wer nicht. Das nützt auch der Wirtschaft!

Seit einigen Jahren erleben wir eine Massenverblödung in unserem Land. Speziell der Zuwachs an Rechtspopulisten ist für die Schweiz nicht mehr kontrollierbar. Diese Situation wird durch einen zu einfachen Familiennachzug aus SVP-Kantonen,  zahlreiche legale Aufenthalter und verschleppte Probleme im Bildungswesen weiter verschärft.

Mittlerweile bestreitet kaum mehr jemand, dass vor diesem Hintergrund Handlungsbedarf besteht. Doch fehlen heute weitgehend die Instrumente zur Steuerung der Massenverblödung. Mit der Volksinitiative gegen die Massenverblödung können wir die unkontrollierte Verblödung in unserem Land stoppen und wieder selbst bestimmen, wer in der Schweiz einen IQ über 80 hat und wer nicht.

Wer hingegen Massenverblödung für ein erstrebenswertes Ziel erachtet, kann auch hier unterschreiben oder im Herbst direkt in die Urne urinieren.

(Man verzeihe die Fäkalsprache zugunsten des Kalauers im letzten Satz, ist sonst nicht so mein Ding. Ob ich die Domain Massenverbloedung.ch  trotzdem mal profilaktisch reservieren sollte? Eigentlich hätte ich das Thema ja vornehm  ignorieren können, sollen, dürfen, müssen, ist die gestrige SVP-PK doch so schön im Brejvik-Brei untergegangen…)

6 Antworten zu Eidgenössische Volksinitiative

  1. Tappen wir hier nicht genau in die Falle, die uns gestellt wurde? Da geht einer hin, richtet ein unsägliches Massaker an und will (laut seinem »Manifest») die Fronten verhärten. Hass und Unverständnis fördern, auf dass sich dann alle irgendwann die Köpfe einschlagen.
    Es bringt eine Gesellschaft nicht weiter, diejenigen, die anderer Meinung sind, als dumm zu bezeichnen. Jeder hat bestimmte Gründe für seine Meinung – der «andere» wie ich auch.
    Man sollte ab und an mal über die Gründe «des Anderen» nachdenken. «Dummheit» ist kein Grund.

  2. @Mia: Danke für den wie immer differenzierten Kommentar. Sehr wohltuend auf meinen eher so spontan rausgehauenen Rant. Es gibt einfach so Tage, da stolpert man über den nächsten, den nächsten und dann den übernächsten massentauglichen Nonsense, zusammengeschustert von Leuten mit einem insgesammt doch nicht so furchtbar von diesem bekloppten Norweger sich unterscheidenden geistigen Dispositiv. Keine Angst, die Hellebarde bleibt aber bis auf weiteres im Keller. (Obgleich ich persönlich mich nicht ganz des Eindruckes erwehren kann, dass in den letzten 20 Jahren ein Teil des Schweizer Stimmvolkes tatsächlich verblödet ist.)

  3. Es ist ja nicht so, dass ich angesichts der Erklärungen der vereinigten Rechten Europas («Das hat nichts mit uns zu tun») nicht auch am liebsten die (allerdings nicht vorhandene) Hellebarde aus dem Keller holen wollen würde… Und dass genau diejenigen, die sich nun am lautesten darauf berufen, dass der Mann eben «total krank» sei – sollte dies das Gericht auch so sehen und ihn deshalb für schuldunfähig erklären, ebensolaut «Kuscheljustiz» rufen werden.
    Angesicht einer solch verqueren Logik möchte man natürlich schon gerne von zunehmender Verblödung sprechen.

    Viel wichtiger wäre es aber zu fragen, warum die Menschen in Massen dieser «zunehmenden Verblödung» anheim fallen. Was ist so attraktiv an Hassideologien?
    Was bringt die Menschen dazu, ihr Heil im Hass zu suchen (Was ja an sich schon ein Widerspruch ist)?

    Man sollte diesen Gründen nachgehen. Nicht nur, aber gerade auch beim Täter, denn seine Ideologie ist nicht abzutun, als die eines «einzelnen Irren». Auch wenn diejenigen, die diese Ideologie in erschreckend vielen Punkten teilen, nun bemüht sind, es so darzustellen. Der Täter ist intelligent und handelte berechnend, er hätte sowas nicht getan, wenn er nicht überzeugt gewesen wäre, dass sein «Manifest» auf fruchtbaren Boden fallen würde.

    Ich persönlich glaube, dass Hass und Verachtung dort am vehementesten zu Tage treten, wo Menschen vor etwas Angst haben. Beim ganzen Nationalismus geht es ja in der Regel um Angst vor dem Identitätsverlust. Der Angst, wer man ist, wenn man (angeblich) kein Schweizer mehr sein darf. Oder wenn man kein «echter Mann» mehr sein darf (siehe Armeewaffen). Das sind Ängste die da sind und denen man nachgehen sollte.

    Das wird aber nicht getan, diese Ängste werden (halt schon vornehmlich von rechten Parteien) massiv forciert, bewirtschaftet und instrumentalisiert. Und Ängste beinträchtigen die Denkfähigkeit (wer vor dem Säbelzahntiger flüchten muss, macht sich währenddessen nun mal keine Gedanken zur Philosophie von Kant) und da wären wir dann wieder bei der zunehmenden Verblödung. Angst macht nicht dumm, aber sie verschiebt den Fokus.

  4. Danke für diesen grossen Kommentar. Vor allem die Säbelzahntieger-Pointe hat es mir angetan. In der Tat fällt es einem schwer keine Verachtung und Hass für geistige Brüder des bekloppten Norwegers zu entwickeln. Dies insbesondere dann, wenn man die realen Auswirkungen einer komplett vermurksten Migrations-, Arbeitslosen-, IV- Younameit-Politik verfolgt, in der sich in den letzten 15 Jahren die ganze Empathieslosigkeit eines ganzen Volkes zu spiegeln scheint.

  5. Auf die Gefahr hin, pathetisch zu klingen: Wir alle sind «das Volk» oder «die Gesellschaft». Und auch wenn es natürlich immer sehr viel einfacher (und auch bequemer) ist, den Splitter im Auge des anderen zu sehen als den Balken im eigenen… ändern kann man in der Regel nur sich selbst. Was nun nicht heissen soll, dass man andere nicht kritisieren dürfen soll – aber vielleicht wäre es gar nicht so verkehrt, erstmal bei sich selbst zu schauen wie man anderen Menschen (besonders solchen mit anderen Meinungen) begegnet… Früher hiess das mal «mit gutem Beispiel vorangehen». Ist leider etwas aus der Mode gekommen.
    Und Ähem nein, ich habe meine Ferien nicht einem Kloster, Ashram oder Ähnlichem verbracht – die ganze Sache in Norwegen hat mir nur einfach sehr zu Denken gegeben, wie wir miteinander umgehen.
    Und ich bin tief beindruckt, wie die Norweger mit dieser Situation umgehen. Im Prinzip ist es das einzig Richtige: Hass und Aggression nicht mit noch mehr Hass und Aggression zu begegnen.
    Ob ich das dann (vor allem, wenn ich wieder in meinem Blog schreibe und mich natürlich auch wieder ärgern werde über Menschen, deren Meinung ich absolut nicht teile) auch werde umsetzen können, steht auf einem anderen Blatt. Ich werde es mir aber jedenfalls zu Herzen nehmen – Natürlich insgesamt, nicht nur online… (hehre Vorsätze… mal schauen, ob sie alltagstauglich sind…)

  6. Chrigu Blocher

    man suche bei google nach:
    Komitee der eidgenössischen Massenverblödung

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