Monatsarchiv: Juli 2011

Der letzte Indignianer

Empört Euch! Heute bei Thalia für 6 Stutz 90 gekauft und gelesen. Oder zirka 50 Rappen pro Seite. Ein Preis, über den sich bestimmt auch Stéphane Hessel empört hätte, daher für die Piraten unter euch: Indignez vous! Den Literaturphobikern sei geflüstert: die Lektüre dauert  ziemlich genau zwei Espressi und drei Zigaretten. Obwohl, rauchen tu ich ja nicht mehr. Offiziel.

Eidgenössische Volksinitiative

«Gegen Massenverblödung»


Mit der Volksinitiative gegen Massenverblödung können wir wieder selber bestimmen, wer in unserem Land verblödet und wer nicht. Das nützt auch der Wirtschaft!

Seit einigen Jahren erleben wir eine Massenverblödung in unserem Land. Speziell der Zuwachs an Rechtspopulisten ist für die Schweiz nicht mehr kontrollierbar. Diese Situation wird durch einen zu einfachen Familiennachzug aus SVP-Kantonen,  zahlreiche legale Aufenthalter und verschleppte Probleme im Bildungswesen weiter verschärft.

Mittlerweile bestreitet kaum mehr jemand, dass vor diesem Hintergrund Handlungsbedarf besteht. Doch fehlen heute weitgehend die Instrumente zur Steuerung der Massenverblödung. Mit der Volksinitiative gegen die Massenverblödung können wir die unkontrollierte Verblödung in unserem Land stoppen und wieder selbst bestimmen, wer in der Schweiz einen IQ über 80 hat und wer nicht.

Wer hingegen Massenverblödung für ein erstrebenswertes Ziel erachtet, kann auch hier unterschreiben oder im Herbst direkt in die Urne urinieren.

(Man verzeihe die Fäkalsprache zugunsten des Kalauers im letzten Satz, ist sonst nicht so mein Ding. Ob ich die Domain Massenverbloedung.ch  trotzdem mal profilaktisch reservieren sollte? Eigentlich hätte ich das Thema ja vornehm  ignorieren können, sollen, dürfen, müssen, ist die gestrige SVP-PK doch so schön im Brejvik-Brei untergegangen…)

Sprengmeister Köppel

Keine Ahnung, was die in Norwegen an ihren Kiosken so alles an publizistischem Pillepalle aufliegen haben, die aktuelle Xenophobiewoche hätte es dem norwegischen Massenmörder und Multikultihasser Anders B. aber mit Sicherheit angetan; wenn nicht sogar dazu verleitet, ein paar Passagen in sein 1500 Seiten starkes Paranoiamanifest zu copypasten, oder zumindest auf irgendeinem trümmligen Mittelstandsmeinungsportal loszuwerden…

Sonntags nie

Nur einer von vielen Gründen warum ich vor rund zwei Jahren aufgehört habe sämtliche Me-To-Postillen zu konsultieren. Vielleicht sollte ich mal einen ruhigen Sonntag dazu nutzen die anderen 99 Gründe runterzuhaspeln? Warz ab.