«Warum lassen sich Menschen immer wieder ängstigen, obwohl sie aus Erfahrung wissen, dass kaum etwas passieren wird?», frägt heute J-M. Büttner im «Tagi». Also mir kommt das vor wie Realsatire. Oder zumindest so, als ob die eine Hand (Offline-Tagi) nicht wüsste was die andere Hand (Online-Tagi) den ganzen Tag rumwferkelt.
Zitat
«Es hat sich im Internet – vom Journalistenschredder bis hin zu Gawker – eine neue Form der Medienkritik herausgebildet...»
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Spielregeln

Was mich viel mehr ärgert ist, dass die Leserkommentare online jetzt Zeichenbegrenzt sind, – da kann man nur noch pauschalisierten platten Unsinn von sich geben. Aber wer ist schon an differenzierten Meinungen interessiert?
die kommentare sind meines wissens schon länger auf 400 zeichen begrenzt. so eine art zwitscherformat, damit nicht etwa noch jemand auf die unerhörte idee kommt etwas substanziell zu kritisieren, oder gar ungefragt expertenwissen einzubringen.
mhh…. hab ganz offensichtlich schon lang nicht mehr beim tagi reingeschaut…
Nuja, soweit ich weiss sind Online- und Printredaktion beim Tagi ja wirklich zwei paar verschiedene Paar Schuhe. Das ist natürlich keine Entschuldigung. Aber eine Erklärung.
Ich verkaufe ein “paar”.
Ja, natürlich sind die Redaktionen getrennt. Vielleicht sollte eine der zwei Redaktionen, zum Beispiel die Onlineredaktion, den Kontent einfach nicht dermassen remixen und konterkarrieren, bzw. generell nicht jedes Thema auf 10 Infohäppchen verstückelt über den Bildschirm flutschen lassen, dass beim durchschnittlichen Hirnbenutzer pausenlos die innere “Für wie blöd wollt ihr mich eigentlich verkaufen”-Warnlampe aufblinkt.
Das ist ja genau das Problem: Der Boulevard-Stuss auf Newsnetz, für den die Printredaktion noch nicht mal gross was kann, wirkt sich bei mir auch auf die Marke Tagi aus.