Jeder ein Hilfssherif, jeder verdächtig, designed by London Metropolitan Police (via).
Zitat
«Es hat sich im Internet – vom Journalistenschredder bis hin zu Gawker – eine neue Form der Medienkritik herausgebildet...»
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…demnächst auf newsnetz ;-)
ich versteh die logik gar nicht.
da geht keine bombe hoch, weil jemand jmd anderen gesehen hat,
der die kameras studiert hat? häh?
genau so ist es. jeder, der den blick nicht ständig geradeaus richtet ist grundsätzlich verdächtig. das problem könnte natürlich sein, dass sich die leute, die sich dann gegenseitig beobachten, massenhaft gegenseitig verpfeiffen…
„Just because you’re paranoid doesn’t mean they’re not after you“ Terry Pratchett
Es wundert mich jetzt nicht, dass diese Anzeige aus London stammt. Wuchsen doch die jetzigen Mittelalterlichen mit der Angst vor den IRA-Bombananschlägen in den U-Bahnhöfen auf. Wer mal die Panik angesichts eines herrenlosen Werkzeugkoffers in der U-Bahn mitbekommen hat wundert sich über sowas nicht mehr – und hält die Angst auch nur noch für ein klein wenig überzogen.
Aber wie viel Freiheit opfert man dieser Angst…
Ah, ich kann ein Liedchen über die Paranoia hier in London singen und den unerschütterlichen Glauben, dass es die Technik (CCTV) schon richten wird.
http://www.boingboing.net/2009/03/25/remixing-the-london-1.html
Remixing the London police’s insane, paranoid terrorism scare posters
haha, great! vor allem dieser und dieser remix.
Paranoia City ist in der Schweiz. Videoüberwachung, Hoolingan-Datenbanken, Austausch von Daten über Gewalttäter – der Datenschutz steht über allem.
Pingback: Philippe Welti · Kommunikation: Verstehen, was ist. » Paranoiker auf beiden Seiten
@Philippe: Sicher, der Datenschutz
stehtsollte über allem stehen. Was spricht dagegen? Nur hält sich kaum jemand an die Empfehlungen des seit Jahren personell unterdotierten Eidg. Datenschutzbeauftragten. Beispiel Biometrische Pässe: Ausser der Erfüllung der feuchtesten Träume von ein paar Kontrollfreaks, habe ich bis heute noch kein Argument gehört, weshalb die zentrale Speicherung von X-Millionen Pfoten sinnvoll sein sollte?