Monatsarchiv: Februar 2009

Faz gar nix

Die laufen jetzt Hordenweise zur Faz über, diese «Chaostheoretiker». So als Hobby ist Journalismus ja auch ganz ok.

Bum, Bum, Say no to Biopässen

Ok, der Technosound macht mich auch halb wahnsinnig, egal. (via)

Journanalismuskrise in Deutschland

Arschkriecher gibts, die gibts gar nicht. Journalisten verpfeifen Journalisten beim Bundesnachrichtendienst. Oha, dafür gibt’s mindestens den «Vaterländischen Verdienstorden», ach so, den gibts ja gar nicht mehr. (via)

Datenkrake Feedjit

Dieses «Woher kommen meine Leser»-Tool namens Feedjit in Blogs sieht einfach scheisse aus. Und sonst? In der Triperie läuft derzeit eine interessante Debatte über  Feedjit, über Blogs als Datenfischer und so weiter und so fort – hingehen, lesen und danach den ganzen Datensammelwust von Google-Analytics bis Feedshit aus dem Blog knallen.

Note to myself: Endlich ein eigenes Blog aufsetzen.

Tagimagi.ch

Huh? Unglaublich, aber die Domain www.tagimagi.ch ist noch zu haben. Also ich finde das eine noble Geste von mir, dass ich jemand anders den Vortritt lasse. Nimmt mich wunder, wer sich das Teil schnappt. The race is open…

Commentokratie

(Vorsicht, elender Klickeintrag…)

Die «Stützen der Gesellschaft» tippen sich derzeit die Finger wund. Sagt zumindest der Faz-Schwanzlängen-Vergleichsdienst. Aktueller Stand: 17 Blogeinträge, 1332 Kommentare. Chapeau, Monsieur Alphonse.

Totally Nuts

Eine Viertelmillion war eine «Nuss», eine Million ein «Schwan». So fordert ein Kunde den Kauf von «ungefähr 2,5 orangen Nüssen à 13 710 (3%) und ungefähr 2,05 grünen Nüssen à 13 270 (12%)». [More on Funny Banksters...]

Die üblen Spamer von Tecadress.com

Hallo, ich hab mit der Tecadress AG aus der Schweiz sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Nicht nur weil sie ihren Werbedreck in sämtlichen Foren dieser Welt abladen, sondern neuerdings auch in Blogs. Herr «Markusmeiers» dürfte in den nächsten Tagen Besuch von Herrn Kobik erhalten.

Sonntagoffline.ch

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(screenshot: sonntagonline.ch)

Ob die Informatik-Abteilung der Mittellandzeitung wohl gerade im Wochenende ist?

Bislang erschienen in der Serie verschwurbelte Fehlermeldungen «Baz Light» und «It started with a lie».

Ready to rumble?

Was ich mich dieser Tage frage: Warum gründet eigentlich niemand die Schweizerische Opportunistenpartei? Steht der finanzielle Fallout tatsächlich so knapp vor der Tür? Und sollten die düsteren Bankrun-Prognosen von Don A. am Montag tatsächlich eintreffen, ist es dann nicht etwas naiv, dass ich mir um meine Erparnisse bislang kaum Sorgen gemacht habe? However, ich denke, man sollte dieser Tage öfter ins Thermalbad.

World Financial Dingsbums

Mit Bomben jonglieren ist natürlich eine äusserst unerfreulicher Job. Grüsse von der UBS, der Finma und Bundesrat Merz. [Via Weltregierung]

Zum allgemeinen Tod der Blogosphäre

Nur um mal zwischendurch und präventiv all den neunmalklugen Trendforschern, Netzevangelisten,  PR- und Kommerzbloggern, Mitmachnetzbetreibern und Journalisten in den Arsch zu treten: So ein Ding wo man SEINE Meinung reinschreiben kann, ist realistischerweise nicht tot zu kriegen. Eure schleimigen Analysen, Kolumnen und Kommentare zur Wiederauferstehung der Blogosphäre könnt ihr euch sparen. Danke.

Vanishing Fair…

…ist anders, und für einmal findet selbst «turi2» genau die passenden Worte:

«Dass der Kapitän das sinkende Schiff (oder Flugzeug) zuletzt verlässt (wenn überhaupt), das ist lange her. Heute nimmt man das Rettungsboot als erstes und faselt etwas von ‘Lebensplänen’, ‘mehr Zeit für eine Work-Life-Balance’ und dergleichen Bullshit mehr.»

Mehr gibt es zu diesem eingestanzten Upperclass-Klatschheftli, welches ich nie in den Händen hielt, nicht zu sagen.

Kommt «Zeit» kommt «Blick»

Ein prächtiges Stück Copy-Paste-Dschurnalism aus dem «Blick am Abend». Geklaut aus dem «Zeit-Magazin». (via)

Newsnetz will keine Flickr-Bilder mehr klauen

Bei Tamedia gibt es in Sachen Kleptomanie neuerdings interne Weiterbildungskurse, berichtet «Persönlich», das Branchen-Klatschmagazin. Immerhin. «Persönlich» selbst wäre dringend ein Link-Kurs zu empfehlen.

Topaufmacher

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.

Piracy is a «Newsnetz»

Dass man es bei «Newsnetz» mit Copyright und Urheberrechten nicht so genau nimmt, davon hatten wir es hier auch schon. Und zwar in Bild und Bewegtbild. Neu ist mir allerdings, dass sich unterdessen bereits Pressefotografen in Flickr-Gruppen zusammenschliessen, um das ganze Ausmass an Bilderdiebstahl zu dokumentieren. Ziemlich dreist mit welcher Systematik da Bilder aus dem Netz gefischt werden, um sie in ganzen Bildstrecken zu verwursteln. In kommerziellem Umfeld wohlverstanden.

Als würde es sich dabei um ein Kavaliersdelikt handeln, welches höchstens im Falle von Reklamationen zu korrigieren sei. Keine Ahnung ob das was helfen würde, aber vielleicht sollte einfach mal jemand Anzeige bei der Kobik erstatten? In Rechnung stellen allein hilft offenbar wenig. Naja gut, es muss ja nicht immer die Holzhammer-Methode sein. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, jemand bei «Newsnetz» käme selbst auf die Idee den Pressekodex fett auszudrucken und an die Pinnwand in der Caffetteria zu pappen, insbesondere Absatz 3 und 4:

Sie veröffentlichen nur Informationen, Dokumente, Bilder, und Töne deren Quellen ihnen bekannt sind. [...]

Sie bedienen sich bei der Beschaffung von Informationen, Tönen, Bildern und Dokumenten keiner unlauteren Methoden. [...] Sie begehen kein Plagiat.

Eine Rundmail inkl. CC an die Chefredaktion und Geschäftsleitung könnte ebenfalls helfen. Oder noch besser: An der nächsten Redaktionssitzung jeden Mitarbeiter mindestens zehnfach ans Whiteboard schreiben lassen: «Ich darf keine Bilder klauen, Ich darf keine Bilder klauen, Ich darf keine Bilder klauen…und Videos und Text auch nicht.»

Fremde Federn

Ja, es ist ein Kreuz mit dem Olymp. Einmal oben angekommen beginnt auch schon die Mythenbildung. Und wer bekäme schon nicht gerne ab und zu etwas Honig um den Bart geschmiert? Ich glaube zwar nicht, dass  Stefan Niggemeier zu den charakterlosen Zeitgenossen gehört, welche die tiefe innere Befriedigung einem pseudoelitären Zirkel anzugehören über die Wahrheit stellen. Jedenfalls wird er nicht umhin kommen in dieser Sache deutlich, sehr deutlich, Stellung zu beziehen.

Bei Linkshänder umgekehrt

Ich hatte ja kürzlich mal behauptete, «Newsnetz» habe den absoluten journalistischen Tiefpunkt erreicht. Stimmt nicht. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Da geht noch was. Auch schleichwerbetechnisch. Man könnte allerdings auch behaupten, diese Dumbo-Story ist ein satirisches Meisterwerk.

Der Freddi will das so…

(Gefunden bei Egghat – offenbar eine NTV-Transparenzinitiative. Nächstes Mal mit Liveschaltung zu Slalomexperte Chrigl.)