Facts 2.0 gewinnt Big Brother Award (noch nicht)
Es hat nicht sollen sein. Die Konkurrenz war in diesem Jahr eindeutig zu stark. Dafür berichtet der «Tages- Anzeiger» über «Goldbach Media» – die ebenfalls nicht gewannen. Tja, fette Pleitte für Tamedia und die Nachrichten-Schnüffler von «Facts 2.0». Nächstes Mal klappt’s bestimmt.
Gratulieren möchte ich an dieser Stelle einem feinen Blog aus Luzern, das sich für die regelmässige Bericht- erstattung über die «Aktion Freiraum» ein grosses Stück vom «Winkelried-Award» (pdf) abschneiden darf…

[...] Aber er hat wohl recht: Wirklich zu bedauern ist, dass man sich in der Tamedia ganz offensichtlich keinerlei Unrecht bewusst ist, und derweil per Newsnetz fröhlich über andere Nominierte berichtet (via). [...]
Ich war vor ort hier mein bericht:
http://www.honigbaerli.eu/2008/10/19/verleihung-der-bigbrotherawards-in-bern/
Besten Dank für das Stückchen vom Award!
Den Dank möchte ich hier an dieser Stelle an die Aktivisten vom „Bündnis Luzern für Alle“ weiterreichen. Erst ihre beherzte Arbeit machte meine gelobte Berichterstattung möglich. Möge das Wahlvolk von Luzern bei der kommenden Abstimmung die Wegweisung von unschuldigen Bürgerinnen und Bürger auf Vorrat zu verhindern wissen.
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass die oben im Text genannte „Aktion Freiraum“ und das mit dem Winkelried-Award ausgezeichnete Bündnis „Luzern für Alle“ nicht ganz dasselbe ist. Die Aktion Freiraum setzt sich in erster Linie für den fehlenden kulturellen Freiraum in Luzern ein, während das Bündnis „Luzern für Alle“ gegen die willkürliche Vertreibungspolitik von so bezeichneten „Randständigen“ einsteht. Texte dazu sind auf meinem feinen Blog ebenfalls zu finden (ok – Selektion ist etwas dürftig)…
@ Honigbärli: Haben Sie vielen Dank für Ihren Bericht. Waren unter den Gästen auch Nominierte?
Wie die Oscar-Preisträgerin Hale Berry anlässlich ihrer späteren Nominierung für die Goldene Himbeere verkündete: „Ich finde, wer zu den Oscars geht, sollte auch zu den Razzies kommen.“ Dieses Versprechen hielt sie und nahm 2005 den Preis persönlich für den Film Catwoman entgegen. Damit beweist sie Stil und Humor, finde ich.
Selbst Micrsosoft schickte eine Person an die Big Brother Award Verleihung 2002 in Deutschland. Der Datenschutzbeauftragte von Microsoft, Sascha Hanke, nahm den Preis persönlich in Empfang, und sagte: „Wir sind nicht erfreut über den Preis, akzeptieren aber das Urteil der Jury. Für uns zeigt der Preis, dass die Kommunikation über die Funktionsweise des Windows Media Player und die Funktion des Digital Rights Management nicht optimal gelaufen ist.“ (Heise.de) Seltsame Begründung. Aber immerhin hat er die Eier, sich seinen Kritikern zu stellen.
Ganz im Gegensatz zum Geschäftsführer von Facts 2.0, Christoph Lüscher, der sich in seinem Jubiläumsschreiben „FACTS 2.0 wird jährig, 100′000 kommen zum Geburtstag“ ungeniert selber beweihräuchert, ohne auch nur ein Wort des Dankes an seine Mitarbeiter und engagierten Kommentatoren zu vergeuden, sogar mit fremden Federn hat er sich geschmückt. Aber dann den Schwanz einziehen und Artikel von Medienlese und Henusode auf Facts 2.0 löschen, wenn er wegen seiner Bespitzelungsaktionen für den Big Brother Award nominiert wird. What a Sissy!
[...] war beim Big-Brother-Projekt Facts 2.0 der Fall, und lange davor, wie derzeit drüben bei Boocompany nachzulesen (gut zusammengefasst [...]