Nice try «Basler Zeitung»…
Zudem ist für Links, die von einer fremden Website auf die baz.online-Website führen, stets vorgängig eine ausdrückliche, schriftliche Bewilligung von bzm.online.ag einzuholen.
Linkbaiting? SEO-Gesox at work? Oder doch eher reine Inkompetenz? Anders kann ich mir nicht erklären, wie es die «Basler Zeitung» aka «baz.online» und «Newsnetz»-Partner fertig bringt, den vorsintflutlichen Tagi-Disclaimer – was haben wir gelacht – eins zu eins abzuschreiben und nun ebenfalls online zu stellen.

Ich krieche dann mal schnell in den Estrich, hole die Schreibmaschine meines Grossvaters und tippe ein Bewilligungsgesuch um Verlinkung ein. Nein, nicht auf die Schreibmaschine, sondern auf dieses neumodische Dingens, das ein bisschen aussieht wie ein Fernseher, aber keiner ist, dieses …. ahm … Sie wissen schon … Kommputter oder so. Halt so eine Höllenmaschine, in der Monster wohnen. So wie die Orks. Nur schlimmer. Ich glaube, sie heissen Blogger.
haha… köstlich… kaum zu fassen… man wähnt sich in einer gigantischen mediensoap mit drittklassigem drehbuch. irgendwann kannst du ein buch machen mit hirnrissigen paranoiaparagraphen aus gestandenen medienhäusern. was meint wohl kurt-imhof-oder-sonst-fragen-wir-guggenbühl dazu?
interessant ist ja, dass gleich nebenan der frischgebackene deputy chief marketer grossspurig zu themen wie journalismus 3.0 bloggt und thesen über die zukunft der medienwelt verbreitet resp. wiederkäut. hier:
http://baz.yourbasel.ch/
weiter kann sein und schein nicht mehr auseinanderklaffen. wobei: sicher überbieten sie auch noch diesen fettnapf.
So eine Bewilligung hole ich vorsorglich gleich mal ein…
Lieber Busgsierer
Man könnte auch Silvia Blocher fragen.
Frau Zappadong
ach ja, madonna blocher, genau.
@ tom: gute idee. mach ich auch grad.
Uups, man sollte bei derart langen Texten jeweils auch den letzten Satz sorgfältig lesen. Der ist in der Tat weltfremder Schrott. Unter uns – ich habe http://arlesheimreloaded.ch/ bis jetzt auch noch nie nachgefragt, weder beim Tagi noch bei uns. Der Satz ist schon weg. So kurz sind bei uns die Wege.
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@Manfred Messmer: Voilà, der Chef persönlich. Ich hätte da noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag, um dem Disclaimer etwas mehr Lokalkolorit zu verpassen: “ZKB” durch “BKB” oder “BLKB” ersetzen ;-) (siehe unter Absatz “Keine Aufträge”)
Als juristisch mittelmässig bewanderter Zeitgenosse würde mich ausserdem
interessieren, was unter dem folgen Abschnitt genau zu verstehen ist:
Frei übersetzt tönt das für mich nach: “Liebe Chinesen, Iraner, Saudis, Birmesen und Usbekistaner, falls eure grosse Firewall mal den Schluckauf hat, heisst das noch lange nicht, dass ihr hier mitlesen dürft!”
Imagemässig eher suboptimal für baz-online. Oder gegen was soll dieser, mit Verlaub, “Höseler“-Paragraf eigentlich genau absichern?
Mist, jetzt hat Manfred das Ding gelöscht und meine schriftliche Einwilligung ist noch gar nicht eingetroffen. Dafür ein Telefonat. Meine Anfrage fand man glaubs gar nicht so lustig. Dabei wollte ich mich nur an die Regeln halten…
Einfach köstlich das alles. Auch der von ugugu zweitens zitierte “Höseler-Paragraph” ist in ähnlicher Form so schon Gegenstand von Belustigungen gewesen.
Wie wäre es, wenn man in der Tamedia mal einen Mittagstisch für die Disclaimer-Fetischisten der einzelnen Zweig-Baustellen im Internet einrichten würde – so zum Datenabgleich, der die an einer Ecke schon gemachten Erfahrungen und Reaktionen an der nächsten Ecke schon berücksichtigt?
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