Axel Springer und der Knebelvertrag
Wenn Verlage den Respekt gegenüber Ihren Mitarbeitern verlieren, beziehungsweise ein anständiges Verhältnis darüber was fremdes und was als eigenes Eigentum zu betrachten sei, dann entstehen solche Knebelverträge, wie sie der deutsche Axel Springer Verlag jüngst seinen freien Mitarbeitern vorgelegt hat.
Nun pfeiffen es die Spatzen vom Dach, dass solche Verträge bei weitem kein Einzelfall mehr in der Schweizer Verlagsszene mehr sein sollen. Mindestens ein weiteres Beispiel liegt Journalistenschredder unterdessen vor. Weitere Hinweise, ob von freien oder fest angestellten Journalisten, dürfen jederzeit diskret hier abgegeben werden. Mail steht im Impressum aka Spielregeln. Absolute Vertraulichkeit zugesichert. Na?
ähm, Ugu, die Tamedia hat sowas vor mehr als fünf Jahren eingeführt. Der Trick besteht darin, den Wisch nicht zu unterschreiben.
Den Wisch gar nicht erst zu unterschreiben ist sicher für altgediente Redaktoren der richtige Tipp.
Für Neueinsteiger eine eher diffizile Angelegeneheit:
“Guten Tag, ich möchte ihnen einen Artikel verkaufen, aber ihren saublöden Vertrag unterschreib ich sicher nicht…”
Eben, und dazu möchte ich hier mal eine kleine Knebelvertrags-Kollektion zusammenstellen.
Also ich kaufe keine Zeitungen mehr mit Knebelvertrag…
btw: Spannende Debatte da drüben bei euch im Blogwerk, kann ich jedem empfehlen…
[...] glatze Storries für Bild.de, sondern auch Benjamin von Stuckrad-Barre. Ob die beiden wohl auch Knebelverträge unterzeichnet haben? « [...]