Was machen Engländer, wenn sie von den Gratiszeitungen, die überall in den U-Bahnen und auf den Strassen den Weg versperren, definitiv die Schnauze voll haben? Sie sammeln die “Free Newspapers” ein und bauen daraus ein nettes Häuschen. Der Guardian hat die sympathische Kunst-Umwelt-Aktion in einem kurzen Video festgehalten. Mehr Text und Bild über die Zeitungsarchitekten von London gibts im Neswpaperhouse-Blog. (via)
London trotzt der Subprime-Krise: Aus Street-Journalism wird Qualitäts-Facharbeit. (Fotos: Nazir Tanbouli)



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Sooo sympathisch kann ich diese Aktion nicht finden. Wenn ich mir die Bilder anschaue, sehe ich, dass vermutlich tausende von Kabelbindern verwendet wurden. Zusammen mit dem Holzgerüst, machen diese aus dem unproblematisch rezyklierbaren Zeitungen ein Müllkonglomerat, dass speziell behandelt werden muss.
Ich bezweifle auch den müllpädagogischen Wert dieser urbanen “Kunst-Umwelt-Aktion”. Was sollen wir daraus lernen? Dass man mit Zeitungspapier Häuser bauen kann? Dass man Gratiszeitungen nicht einfach wegschmeissen soll?
Das Gratiszeitungen Sondermüll sind?
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