Im Grunde ist die wachsende PR-Industrie ein reines Auffangbecken für eine gescheiterten Copy-Paste-Generation: Also ehemaliger Journalisten, verhinderter Journalisten und Möchtegern-Journalisten. Ein deutlicher Hinweis dafür sind die wuchernden PR-Blogs, die erklären, was ein Weblog ist, wie ein Weblog erfolgreich betrieben wird, und wie ein solcher “Marketingkanal” bei ebendieser PR-Bude aufgesetzt werden kann. Man könnte diese Blogs durchwegs dicht machen und durch einen Link auf WordPress ersetzen. Vermissen würde sie niemand. Unersetzlich sind hingegen die PR-Stellenanzeigen, über die ich gelegentlich auf Stellenplattformen stolpere. Beispiel gefällig? Bonkerbitch 1 und Bonkerbitch 2
Die Stellen sind offenbar noch zu haben bereits vergeben.

Wurden ja fast alle Klischees für »wir wollen witzich und krähatief sein«-Stellenanzeigen abgehakt. Die bringen’s bestimmt noch zu was.
Äh ja. Die bringen es zu allem möglichen. Gott wie primitiv man sein kann. Das ist ja glatter Unterflur, früher mal Sohle 7. Hoffentlichen reichen die Einnahmen lange genug für die notwendigen Drogen, die man bei solche einem spaßigen Leben braucht.
“ehemaliger Journalisten, verhinderter Journalisten und Möchtegern-Journalisten”- Ach so, dann sind das also ehemalige “ehemalige Schriftsteller”, verhinderte “verhinderte Schriftsteller” und Möchtegern-”Möchtegern-Schriftsteller”.
Gähhn.
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