Gibts auch was von Ratiopharm?

Tut mir leid Herr Onlinereports, ich verstehe ihren Werbebanner nicht. Anyone? Fand aber immerhin die Leserbriefe zu diesem Artikel sehr aufschlussreich…

BaZ Intravenös

Zeitungsnichtleser mit dem Anwalt zu drohen gehört dann wohl im Kuriositätenkabinett gleich an den Eingang neben die eierlegende Wollmilchsau. Entweder ist das ein verzweifelter Marketing-Stunt (Obwohl die Stadt bereits seit Monaten im SVP-Stil mit „kauft mich“, „kauft mich“, „kauft mich“-Plakaten zugekleistert wird), oder Somm, Blocher & Co. wollen uns ihre Sonntags-Logorrhoe tatsächlich Zwangsverabreichen.

Das grosse Schweigen @bazonline

Es gibt ja neuerdings Journalisten, die sich in Journi-Twitterlisten eintragen, um… (ja was eigentlich genau?) von anderen Journalisten gefunden zu werden.

Via Twittersuche habe ich mir ein paar Journalisten der Basler Zeitung rausgesucht (@daenischindler @davidthommen @A_Cassidy @prazeller @thluethi) und ihnen eine simple Frage gestellt:

Wie ist es eigentlich so für ein rechtskonservatives SVP-Blatt zu schreiben? #BaZ #BloZ

Kein Antwort.

Fazit: Journalisten stellen gerne Fragen, sind aber eher bockig, wenn es darum geht, selbst welche zu beantworten.

Nun ist ja allgemein bekannt, dass ich sowohl ein glühender Anhänger jener Partei als auch jener neuen regionalen Sonntagszeitung bin. Trotzdem: Weit her scheint es mir mit dem Meinungspluralismus (entgegen den Beteuerungen des Chefredaktors) und der Meinungsfreiheit bei der BaZ nicht mehr zu sein.

Insofern: #Unfollow

Selbsreferenzielle Kloake

Oder das System WeltBaZ auf den Punkt gebracht.

Absage an die Grossauflage

Service-Blogeintrag für eine knappe Viertelmillion unfreiwillige BaZ-Leser in der Region Basel, welche laut Basler Zeitung mindestens bis April gratis in den zweifelhaften Genuss einer als Sonntagszeitung getarnten PR-Brochure rechtsnationaler Neoliberallalas  gelangen.

Ausdrucken (oder hier bestellen) und auf den gestalkten Briefkasten pappen… 

Der Asylrechtsverweigerer

Bin mir ja fast sicher, dass Alex Baur in der nächsten Weltwoche diesen Asyl-Skandal gnadenlos enthüllt und Roger Köpfel in einem scharfzüngigen Editorial den Skalp des damals verantwortlichen Bundesrates fordert. Fast.

Ausserdem: Aufgefallen wie elegant extrem stinkebonkig der Chefredaktor im Konfirmandenazug bei Schawi einmal mehr der Frage nach dem/den wahren Weltwoche-Financiers ausgewichen ist?

Noch ausserdemer: Die treffendsten Kommentare zur Causa Hildewoche gibts wie immer in meinem derzeitigen Lieblingsblog.

Hoch lebe der Antiblocherismus

Mehr als drei Fotos habe ich von meinem Shoppingtrip in Basel nicht mitgebracht, dafür waren zwei, drei andere BloggerInnen auch dort um Somm, Tettamanti, Blocher sowie das neokonservative und äusserst dubiose Neoliberallala-Aktionariat zu stoppen. Basterds, Liars, Moneybags! [Hier weitere 10 üble Beschimpfungen denken.]

Mein durch die damaligen Nationalliga-A-Stadien (heute: Super League) geschultes Passivsportlerauge erspähte ausserdem gut und gerne 1500-2000 Demonstranten, was ungefähr einem (rein optisch) halb gefüllten Brügglifeld entspricht. Die durch NZZ, Tageswoche usw. kolportierten Zahlen sind ergo durch Copy&Paste-Schluddereien entstanden.

Weihnachtsshoppen und Blocher stoppen

                                                                 (via)

Blocher Schweiz Media GmbH

Die Kröte ist aus dem Teich. Die Basler Zeitung gehört Christoph Blocher. Lässt man die spitzfindige Unterscheidung  Blochertochter, Blocher-Spezi, Blocher-Himself mal beiseite, stellt sich damit aber auch die Frage: An welch vertrackten Holding-Strukturen ist Blocher sonst noch via Strohmänner und/oder -Töchter beteiligt? Es darf (wild) spekuliert werden:

Extrem wahrscheinlich:

  • Die Weltwoche (Bestätigung noch ausstehend.)

Sehr wahrscheinlich:

  • Schaffhauser Nachrichten (Teleblocher-Connection.)
  • Persönlich (Teleblocher-Spezi Akeret. Spekulation hier)
  • Star TV (CC-Talk, noch Fragen?)

Eher wahrscheinlich:

Eher unwahrscheinlich:

  • Rote Anneliese
  • WoZ

Weitere dreiste Spekulationen bitte in die Kommentare. Handfeste Belege, Bankauszüge, abgefangene SMS, abgehörte Telefonate direkt via Privacybox.

Und noch ein nettes Inti mit Lügenbaron Blocher. Mit aktuell 312 Views komplett unterbetrachtet. Entlarvend vor allem die Aussagen ab Minute 2:15:

Rettet Basel Reloaded

Ich komme nicht umhin das blogtechnische Schmalspurprogramm hier  für eine kleine Lobhudelei zu unterbrechen: Der schnafte Newsletter von „Rettet Basel“ gehört in jede an Medienkram interessierte Mailbox. Neben infamy ein unverzichtbarer Zusammenfassatordienst rund um die Irren und Wirren einer knorke Regionalzeitung. Den Leuten hinter „Rettet Basel“ für das hartnäckige, zivilgesellschaftliche Engagement hiermit ein grosses Dankeschön.

Für Newslettermuffel hier der Inhalt der aktuellsten Rundmail:

Newsletter 21 — 12. Dezember 2011

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer

RAHEL BLOCHER ERSETZT MORITZ SUTER

Moritz Suter hat seine Aktien an Rahel Blocher verkauft. Jetzt gibt es keine Strohmänner mehr. Die Basler Zeitung ist Teil von Christoph Blochers Medienstrategie. Damit sind hunderte von Arbeitsplätzen, insbesondere im Druckbereich, gefährdet. Basel hat seinen Berlusconi.

Seit anderthalb Jahren wird die Basler Öffentlichkeit von Christoph und Rahel Blocher, ihrer gemeinsamen Firma Robinvest und den Strohmännern Wagner/Tettamanti/Suter/Ospel systematisch hinters Licht geführt und belogen. Gezielt macht Chefredaktor Markus Somm allwöchentlich Stimmung gegen Andersdenkende und Minderheiten. Seine Zeitung hat den Auftrag, der SVP-Politik in Basel und in der Schweiz den geistigen Boden zu bereiten.

WIR WEHREN UNS

Dagegen wehren wir uns seit einem Jahr und weiterhin. Fordern Sie alle Ihre Bekannten auf, unseren Aufruf zu unterschreiben und ein persönliches Zeichen zu setzen.

Kommen Sie am nächsten Samstag, 17. Dezember um 14.30 Uhr auf den Theaterplatz und demonstrieren Sie mit uns gegen die BloZ!

Herzliche Grüsse
Rettet-Basel!

Cash Flow

600 Personen entlassen.

20 Millionen sparen.

24 Millionen aufs eigene Konto auszahlen.

Rechne.

Frau Mia spricht Klartext

Das sind ja Verhältnisse wie in Italien:

«Und wenn die Damen und Herren Politiker der Ständeratskommission befinden, dass die IV künftig bei Integrationsmassnahmen nur noch die Unterkunfts- und Reisekosten, nicht aber die Verpflegungskosten übernehmen soll, weil man damit nochmal 5 Mio/Jahr sparen könnte, möchte ich die StänderätInnen mal kurz an ihre eigenen Mahlzeitenentschädigungen erinnern, die 110.-/Sitzungstag betragen. Ein National- oder Ständerat kriegt also alleine für die Verköstigung während einer Session mehr Geld als eine durchschnittliche monatliche IV-Rente beträgt. Fangt doch da mal an mit Sparen.»

Buon appetito incazzamento

Einsame Hetzer

Für das Heuchlerinterview des Monats gibts Ende Jahr vielleicht sogar den schnaubenden Pferdekopf. 18 Karat. Gold. Eine journalistische Ehrenmedaille für besonders hinterpferdige Hinterpferdigkeit.

Massenmedial Menschen vernichten verurteilen und dann rumjammern wie ein fünfjähriger Knirps Mr. Berufsethos himself? Der Fisch stinkt vom Kopf her. Ein klarer Fall für Holzhausen-Nanny Presserat.

Immerhin sind wir jetzt schon zwei.

Finger weg. Nachgetreten.

Max Kern, Benny Epstein und dieser Blick-Sport-Chef, welcher gestern im «Talk Täglich» eine ziemlich penetrannte Nummer aufführte, dessen Namen und Gesicht ich aber wieder aus meinem Langzeitgedächtnis verdrängt habe, also dieser Felix Bingesser, welcher sinngemäss verlautbarte, der «Blick» habe selbstverständlich das Recht, Stadion-Rowdies auf eigene Faust (aka Internet- und/oder Offlinepranger) zur Strecke zu bringen, sind definitiv drei Riesenböller im hiesigen Messlatteaufunterirdischlegen-Journalismus. Und drei selbstgerechte Blockwarte dazu. Denn im Journi-Kodex steht geschrieben: Wen du nicht hast weggeschrieben, Peitsche oder Kopf ab, Rübe?

Update, 10 November 2011:

$VP in den Abgrund rödeln

Nehme ab sofort Wetten entgegen: Wieviele Prozentpunkte büsst die Schweizer Viehadel und Plakatpartei am Sonntag ein? (Gönne mir auf jedes Zehntelprozent ein Glas vergorenen Traubensaft. Geht die Chose wider Erwarten in die andere Richtung, werde ich wohl auf härteres Zeug umsteigen…)

Shocking Zottel

Wusst ich nicht: Offenbar kann man gewisse Ziegen anschreien und sie verfallen in Schockstarre. (Ansprayen funktioniert möglicherweise auch.) Endlich leuchtet mir die tiefere Symbolik des SVP-Parteimaskottchens ein. Was es sonst noch zum Medienhype um Zottel zu sagen gibt: Huuuuuuuuuääääääääärks!

PS: Don’t be the goat, get out and vote.

Weihnachtsindikator

Nach der Parteipropagandaflut ist vor der Bettelbrieflawine.

#Occupymania

Unterstütze ja grundsätzlich alles was bürgerliche Politiker (und Journalisten) im Wahlendspurt zu rhetorischen Eiertänzen herausfordert…

(other)

Der Kindergarten um das Fög-Jahrbuch «Qualität der Medien», der irgendwo hier begann und hier oder  hier weiter geht, geht heute in eine neue Runde.

Immerhin wissen wir jetzt, was die Leute auf Google suchen, um nach Tagistan zu gelangen: Tagesanzeiger.ch, Tagi, usw. usf. Nur ein Geheimnis will Newsnetz-Wälty nicht lüften: Was verbirgt sich hinter (other)?

Ich würde vermuten, ein Suchbegriff weit unter der Gürtellinie. Vielleicht aber auch einfach Fuck you Tagi?

Ein Gratistipp übrigens, wie man die Qualität von Tagesanzeiger.ch schlagartig, sagen wir mal, verdoppeln könnte, hatte gestern Herr Kohlenklau.

Porn und Zeitung

Hatte ich auch noch nie als Leseempfehlung verbloggt. Shame on me! Mit Smartvote-Upgrade noch smarter. (Man verzeihe den reisserischen Titel, der im übrigen nichts zur Sache tut. Aufmerksamkeit ist eine knappe Ressource und etwas Anschub kann die Kiste hier nach längerer Blogabstinenz auch ertragen.)